Musik sagt mehr als tausend Worte oder mit Musik erlernt sich eine Sprache leichter!Das erfuhren die Teilnehmer des Ferienkurses „Was für ein Theater“ hautnah. Im Rahmen „Aufholen nach Corona“, welches leistungsergänzende Angebote fördert, konnten SchülerInnen des Gymnasiums in den Bereichen Musik und Deutsch Defizite ansatzweise ausgleichen.
Montag 8 Uhr kamen die SchülerInnen pünktlich und noch nicht wissend, was auf sie zukommt, zum Kursbeginn. Nach der herzlichen Begrüßung durch Herrn Andreas Kindschuh von der Showko in Chemnitz und der Vorstellung der beiden Kollegen Sebastian Ciocirlan und Tommaso Randazzo, hieß es auf zum Tanzraum.
Körper, Geist und Seele wurden durch rhythmische Klänge und Bewegung geweckt und es dauerte nicht lange, waren alle voll dabei. Selbst nach 90 Minuten war immer noch genug Lust und Power da und so war es auch nicht verwunderlich, dass der Wunsch geäußert wurde, jeden Tag so zu beginnen.
Neben dem Tanz waren noch viele andere Dinge auf der Agenda. Das Wichtigste war wohl das gemeinsame Kommunizieren – natürlich auf Deutsch. So fand man auch raus, dass das Lied „Bruder Jacob“ auch in den Nationalitäten Chinesisch und Vietnamesisch bekannt war. Gesungen wurde aber auf Deutsch! Schnell kristallisierte sich heraus, dass die Teilnehmer mehr wollten und so hieß es ab dem zweiten Tag – wir lernen Ukulele!
Neben dem Gesang kam nun noch das Erlernen eines Instrumentes dazu. Der Wille und die Begeisterung waren so groß, dass die Honorarkräfte über den Fortschritt begeistert waren. Viele kleine deutsche Kinderlieder wurden ausgesucht, gesungen und instrumental begleitet. Neben den praktischen Übungen wurden theoretische Sachen wie z. Bsp. Vergleich der verschiedenen Opern (Deutsch-Italien-China) erarbeitet.
Der Höhepunkt der Woche war das Zusammenspiel zwischen deutschen Text lernen, Instrument spielen und gemeinsam musizieren.

Es war eine sehr schöne und ausgeglichene Woche. Die Teilnehmer sowie Kursleiter hatten viel Spaß und Freude dabei.
Wäre eine Weiterführung in dieser oder ähnlicher Art wohl als empfehlenswert, wenn die ausländischen SchülerInnen beim Verlassen der Schule „Atemlos durch die Nacht…“ trällern, oder?!

 

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