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Anders als in den Jahren zuvor, bestand dieses Jahr die Option eines Schüleraustauschs mit unserem Nachbarland Tschechien. 13 Schüler hatten die Möglichkeit daran teilzunehmen, um das Land näher kennenzulernen. Der Schüleraustausch wurde realisiert im Rahmen des Projekts „Musik verbindet Nationen“ mit der finanziellen Unterstützung des Deutsch- Tschechischen Zukunftsfonds.

Am Sonntag vor den Herbstferien starteten wie früh morgens los in Richtung Tschechien. Als wir nach einer sieben stündigen Autofahrt unser Hotel erreicht hatten, trafen wir auch auf die Gastschüler, die mit uns den Nachmittag in der Stadt Olomouc verbrachten und uns einen ersten Eindruck vermittelten. Der nächste Tag startete für uns zeitig, denn wir besuchten zusammen mit unseren Gastschülern in ihrer Schule den Unterricht. Danach ging es für uns mit einem Sprachanimationsprogramm weiter, wobei wir die tschechischen Schüler besser kennenlernen sollten, anschließend hieß es für uns „Auf in die Stadt!“. Der Dienstag begann für uns sehr musikalisch in der Palacký Universität in Olomouc, denn wir bekamen ein Konzert von Schülern dieser Einrichtung zu hören. Weiter ging es nun mit einer Musikstunde, bei der wir tschechische Volkslieder sangen, was ziemlich herausfordernd für uns Deutsche war. Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns an der St. Moritz Kirche, in der uns der Pastor die größte Orgel Tschechiens vorführte und seine selbst komponierten Stücke spielte, was uns alle sehr beeindruckte. Trotz des straffen Programms war unser Tag aber noch lange nicht zu Ende. Weiter ging es mit einer Stadtführung durch das historische Olomouc. Der darauf folgende Tag war nicht weniger interessant und anstrengend, denn es ging früh los zusammen mit den Tschechen nach Kroměříž, wo wir auf Schüler des städtischen Gymnasiums trafen. Diese führten uns durch die Stadt und zeigten uns dabei historische Bauwerke und brachten uns mit einem Quiz die Geschichte der Stadt näher. Nach der Stadtführung besichtigten wir auch noch das einzigartige Barockschloss der Stadt, dieses beeindruckte uns aufgrund seiner Größe und Einrichtung. Danach verließen wir die schöne Stadt und fuhren zurück nach Olomouc, wo wir uns anschließend auch von unseren Gastschüler verabschieden mussten und den letzten Abend gemütlich verbrachten. Donnerstag ging es auch wieder früh los, aber nicht sofort nach Hause, denn wir machten einen Abstecher zu den Tropfsteinhöhlen des Mährischen Karsts und schauten auch von einer Aussichtsplattform über die tiefen Schluchten. Das war es dann leider auch schon wieder mit dieser schönen Reise und es ging ab Richtung Heimat, wo wir alle glücklich, aber übermüdet ankamen.

 geschrieben von Johanna Geißler und Annemarie Grund